
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Tagebuch - Kommentare - offene Briefe
1. Zur Beteiligung am Bürgerhaushalt Dieter Rengeo am 19.11.2011
Die Gemeinde Mainhausen ist hoffnungslos verschuldet. Siehe Info und homepage des Steuerzahlerbundes Hessen. Die Tendenz ist steigend, dh. die Schulden werden größer. Von einem ausgeglichenen Haushalt und Rückbau der Schulden sind wir meilenweit entfernt. Das Wegbrechen der Einnahmen fiel nicht vom Himmel. Wenn z.B. man-roland weggeht, gehen auch die Steuereinnahmen damit weg. Das war schon Jahre zuvor abzusehen, nur die Akteure in der Gemeindevertretung wollten das nicht zur Kenntnis nehmen , bzw. wollten das nicht sehen.
Ihre Wiederwahl, Steuergeschenke, ein liebenswertes Mainhausen waren ihnen wichtiger. Die Gemeindeverwaltung verplant nicht nur das Einkommen von uns Bürgern, sondern auch das der Kinder und Enkel. Wir können nicht auf ständig steigende Steuereinnahmen hoffen und mit ihnen rechnen, man sollte auch mal einen Gedanken an mögliche Mindereinnahmen in Betracht ziehen. Sie können auch nicht mit ihrer Bank vereinbaren, daß der Kredit nur noch zur Hälfte zurückgezahlt wird. Wir leben, leider nicht, oder zum Glück nicht in Griechenland.
Die Gemeindevertretung hat mit Frau BM Disser im letzten Jahr ein Haushaltskonsolidierungskonzept beschlossen, nur so wird es schon im ersten Jahr danach nicht eingehalten.
" Wir alle sind die Bürger" . Die meisten Ausgaben aus Steuern und Gebühren werden für uns Bürger für wichtige Einrichtungen ununterbrochen und krisenfest vorgehalten. Auch sind Vorgaben und Gesetze vom Land und Bund einzuhalten. Nur wenn ich kein Geld habe, kann ich mir nicht alles leisten was gut -schön -und teuer ist.
In der Broschüre Bürgerbeteiligung zum Haushalt ist nicht ersichtlich (und auch nicht möglich) woher die Zahlen kommen und wie sie sich zusammensetzen. +++ nur der Statistik glaube ich , die ich selbst aufgestellt habe. +++ Die Verwaltungschefin braucht nicht zu suggerieren "viele Möglichkeiten bietet der Haushalt für das Jahr 2012 nicht " Meine Meinung: gar keine . Der Fehler liegt in der jahrelangen Mißwirtschaft und daß man zuwenig auf Nachhaltigkeit geachtet hat. Man ist von einem stetigen, absoluten Wachstum, obwohl andere Vorzeichen, ausgegangen. Diese Vorgaben gilt es in kleinen Schritten zu beseitigen. Nur dann bekommen wir wieder ein liebenswertes Mainhausen.
Der Effekt dieser "Bürgerbeteiligung" wird sein, daß größtenteils Stammtischparolen aufgetischt werden, die so nicht praktikabel sind. Die Politiker werden dann , obwohl verursacht ,die Schuld weit von sich weisen
- wir hatten ja eine Bürgerbeteiligung -